SOoo wieder daa!!! Gibt ganz viel neues!

Kurtz & Knapp

Stell dir vor: Du stehst in einer halle, links und rechts neben dir stehen kleine, sehr kleine Käfinge in denen Tiere sind, die nach Wasser zu schreien scheinen. Sie können sich nicht bewegen, die Augen einiger kanninchen sind ausgeätzt. In einem anderem Gang sind Kühe die sich nicht mehr auf den Beinen halten können. Die nie das Sonnenlicht gesehen haben, sie sind krank und verletzt und wollen doch nur eins. Leben! Aber so, wie die Natur es ihnen vorgeschrieben hat, nicht die Menschen! So und jetzt schau auf deine Schuhe oder deinen Mantel, ist er aus Fell, sind sie aus Leder? Siehst du, dass du Schuhe trägst für die Tiere gestorben sind und gequält wurden?

Pelze

Das Leiden der Tiere auf Pelzfarmen

Wer denkt, dass Tiere die fuer die Pelz- und Lederindustrie gezuechtet werden nicht leiden, der hat sich geschnitten! Ob ihnen Fallen gestellt oder ob sie gezuechtet werden beides ist zwar föllig unterschiedlich, trotzdem aber läuft es auf eine Gleiche Tatsache herraus: Tierquälerei! Oft werden Nerze oder Fuechse auf die schlimmste Weise gehallten um später wieder getötet zu werden.

Schmutz und Wahnsinn

Etwa die Hälfte der Pelzmäntel, die zum Beispiel in den USA und Kanada hergestellt werden, stammen von Tieren in Gefangenschaft, die auf Pelztierfarmen gezuechtet, geboren und großgezogen wurden. Diese Unternehmen reichen vom Familienbetrieb mit 50 Tieren bis hin zu Großbetrieben mit Tausenden von Tieren. Aber ungeachtet ihrer Größe oder ihres Standortes "ist die Art, wie Nerze oder andere Pelztiere gezuechtet werden, auf der ganzen Welt auffallend einheitlich", wie eine Studie besagt. Genau wie bei anderen Farmen mit Massentierhaltung orientieren sich die Methoden, die auf Pelztierfarmen Anwendung finden, am maximalen Profit, was immer zu Lasten des Wohlergehens der Tiere geht und immer auf Kosten ihres Lebens.

In Deutschland gibt es etwa 39 Pelztierfarmen. Etwa 90 Prozent aller auf Farmen gehaltenen Pelztiere sind Nerze. Fuechse, Kaninchen und Chinchillas machen den Hauptanteil der uebrigen 10 Prozent aus, auch wenn die Farmer ihr "Sortiment" seit neuestem auf Luchs, Rotluchs, Wolf, Vielfraß, Coyote und Biber erweitern. Alle diese Tiere leben nur einen Bruchteil der Zeit, die ihre natEliche Lebenszeit ausmachen wuerde. Nerze werden etwa im Alter von fuenf Monaten getötet, Fuechse etwa im Alter von neun Monaten. Weibliche Zuchttiere leben etwas länger. Das kurze Leben der Tiere besteht aus Angst, Stress, Krankheit, Parasiten und anderen physischen und psychischen Qualen, alles zugunsten einer Industrie, die riesige Profite zieht.

Oft muessen die geffangenen Tiere sich in ihren Fallen Tagelang quälen.

Jahr fuer Jahr werden Tausende von Hunden, Katzen, Vögeln und anderen so genannten "Abfall"tieren (darunter auch gefährdete Arten wie der Weißkopf-Seeadler) durch Fallenfang verkrueppelt oder getötet.

Käfige

Die Fuechse leben zu viert in einen 1x1x1 meter großem Käfig. Die Nertze auch zu viert in einem 90x30x40 großem Käfig. Dies ist vorallem fuer die Nerze schreckich, die normalerweise Einzelgänger sind. So legen sie selbstverstEmelnde Verhaltensweisen an den Tag, wie Beißen ins eigene Fell und den eigenen Schwanz, sowie stereotypes Verhalten, wie immer wieder in der gleichen Weise hin- und herzulaufen. Fuechse werden sogar zu Kanibalen.

Fressen

Nerze, Fuechse und Chinchillas werden mit Fleisch- und Fischnebenprodukten gefuettert, die so schlecht sind, dass sie sogar fuer die Tierfutterindustrie nicht mehr zu verwenden sind. Die Tiere erhalten auch gehackte Innereien, die ihre Gesundheit wegen der bakteriellen Verseuchung gefährden. Gerade entwöhnte Jungtiere und Welpen sind besonders anfällig fuer diese Verseuchungen.

Trinken können sie aus einem Nuckelsystem wann immer sie wollen, außer es ist im Winter eigefroren...

Krankheiten

Da die Tiere zu so vielen in einem Käfig sind, sind sie sehr anfällig fuer Krankheiten. Ansteckende Krankheiten wie die Aleutenkrankheit der Nerze, Virusdarmerkrankungen und Lungenentzuendung gehen von Käfig zu Käfig und töten manchmal die gesamte Population. Blasen und Harnblasenerkrankungen (Feuchtbauchkrankheit) und Säugekrankheit, die bis zu 80 Prozent aller damit infizierten Tiere tötet, sofern sie nicht rechtzeitig behandelt werden, sind gängig.

Die Tiere sind oft von Flöhen, Zecken, Läusen und Milben befallen, wobei auch wegen den Exemen die sich lange dort ansammeln viele krankheitsuebertragende Fliegen kommen.

Die Käfige der Farmen sind offene Schuppen, die jedem Wetter verfallen sind. Die Nertze leiden besonders im Sommer, weil sie sich normalerweise im Wasser abkuehlen wuerden, dass sie hier nie können. Wenn die Tiere versuchen sich mit dem Wasser der Nippeltränke abzukuehlen, dann ändern die Farmer die Vorrichtung so, daß diese magere Wasserzufuhr auch noch unterbrochen wird.

Die Tötung

Die Farmer versuchen bei der tötung das Fell möglichst wenig zu beschädigen. Kleine Tiere werden, bis zu 20 Stueck auf einmal, in eine Kiste gepfercht, in der sie mit heißen, ungefilterten Auspuffabgasen vergast werden, die fuer einen Schlauch vom LKW des Farmers eingeleitet werden. Auspuffabgase sind nicht hundertprozentig tödlich, und so kommt es vor, dass einige Tiere "aufwachen", wenn sie gerade gehäutet werden. Größere Tiere, darunter auch Fuechse, bekommen oft eine Klammer um den Mund gelegt und gleichzeitig einen Stab in den Anus geschoben. Dann werden sie sehr schmerzvoll per Stromstoß getötet. Andere Tiere werden mit Strychnin vergiftet und sterben den Erstickungstod durch Muskellähmung unter qualvollen, starken Krämpfen. Vergasen, Tod in der Dekompressionskammer und Genickbruch sind andere, gängige Tötungsmethoden auf Pelztierfarmen.

Noch ein paar Fackten

Etwa 40 Millionen Tiere werden im Jahr fuer Pelze getötet!

Fuer einen Mantel sterben 50 Nerze, 150 Chinchillas, 12 Fuechse und 25 Sumpfbiber sterben.

Fakt ist ...

...daß jährlich an die 100 000 Füchse allein in Deutschland getötet und zusätzlich noch die Felle von ebenso vielen Nutrias, 50 000 bis 80 000 Chinchillas und 150 000 Nerzen importiert werden (70% aller hier verarbeiteten Felle). Hauptlieferanten: Skandinavien, Nordamerika, Rußland, Polen, baltische Staaten.

... daß rund 45% von sogen. Farmtieren sind, 40% von gejagten Wildtieren und 15% von Tieren, die geschlachtet werden.

... daß die Pelztiere im Kindesalter (ca. sechs Monate) durch Stromschläge, Vergasung oder Genickbruch getötet werden.

... daß in Rußland das Fleisch aus illegalem(!) Walfang an Pelztiere verfüttert wird.

... daß für einen Nerzmantel rund fünfzig, für einen Chinchillamantel sogar an die 150 Tiere gewaltsam sterben müssen.
Die Grafik
Neues!

Tim Gunns Video bringt ersten Erfolg!

Es freut uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Donna Karan nur wenige Tage nach dem Start der PETA USA Online-Kampagne und nachdem Modeguru Tim Gunn ihr ein Video geschickt hat, auf dem Tiere ihres Felles wegen bei lebendigem Leib gehäutet werden, angab, dass ihre komplette Herbstkollektion für 2009 pelzfrei sein wird und dass sie “nicht plant” Pelz in Zukunft zu verwenden!


Karakul Lammfell: Grausamkeit auf dem Laufsteg
Als wäre Pelz nicht schon schlimm genug, es gibt immer noch eine Steigerung dieser Tierquälerei: Karakul-Fell auch Breitschwanz oder Persianer genannt. Aufgrund ihres sehr glatten, lockigem Fells welches sich aber nach dem 3. Lebenstags zurückbildet werden die Lämmer oft 1-2 Tage nach ihre Geburt getötet oder, wenn ihre Mutter schlachtreif ist, aus dem Bauch der ausblutenden Mutter entnommen. Ein Mantel kostet ca. 15000 Euro und so ist es kein Wunder mehr das dieses Fell nicht nur Nebenprodukt sein wird. Kauft niemals Pelz und schreibt an die Ledeninhaber in denen ihr diesen Pelz entdeckt, dass sie dieses tierquälerische Produkt nicht weiterhin verkaufen sollten.

 

Pelzmesse Fur&Fashion wird nicht mehr stattfinden 1.7.08
Da die Besucherzahlen immer mehr geschrumpft sind, hat die Organisation nun bekannt gegeben, dass die Pelzmesse in Frankfurt nicht mehr stattfinden wird. Die Aussteller wurden nach Mailand verwiesen und die Organisation widmet sich nun der Werbung für italienische Pelzaussteller in Deutschland. Dies freut vor allem Tierschützer die seid Jahren große Demos planen. Allerdings gibt es in Frankfurt immer noch eine kleinere Pelzausstellung und dagegen ruft nun die Kampagne auf: am 14.3.09 um 13 Uhr findet am Brockhausbrunnen auf der Ziel eine Demo statt die um 17 Uhr mit Tierschutzständen und einer Party danach endet. Wir bitten um zahlreiches erscheinen.
Trotz des immer mehr sinkenden Bedarfs der Deutschen an Pelz steigt der Weltweite bedarf vor allem in Russland und Polen immer weiter an. Hier ist noch großes Umdenken gefragt.

 

Sonntag, 13. April 2008 Weiterer Erfolg der PelzgegnerInnen
Nachdem große Modeketten wie C&A, Peek&Cloppenburg, Schöps u. a. den Verkauf von Pelzbekleidungsstücken beendet haben, ist jetzt auch der Schweizer Konzern VÖGELE so weit. Er reagiert somit auf die Kritik zahlreicher Tierschutzinitiativen in ganz Europa, u. a. des Verein gegen Tierfabriken. Nun sollen die Protestaktionen gegen das Bekleidungsunternehmen BAUER gehen, die für den Tierschutz bes jetzt noch nichts getan haben.

Samstag, 3. Mai 2008 Konzerne sind gegen Australische Wolle

Mulesing, dass ist die Art mit der Australische Bauern versuchen den Madenbefall bei den Schaafen zu verhindern, hier wird den Schaafen am Po die Haut mit der Wolle abgezogen. Nach vielen Protesten soll diese Methode zwar 2010 abgesetzt werden, allerdings gibt es schon wieder eine neue Methode die das gleiche bewirkt. Hier wird den Schaafen die Haut am Hinterteil abgeklemmt und stirbt somit langsam ab. Konzerne wie Hugo Boss Abercrombie & Fitch, Timberland, H&M, Marc Bouwer oder Perry Ellis boykottieren von nun an Australische Wolle bis diese einen anderen Weg gefunden haben ihr Madenproblem in den Griff zu bekommen, es gibt z.B. schon speziell Gezüchtete Schaafe ohne Wolle am Hintern.
Erfolg! Burton Snowboards verkauft keinen Pelz mehr
Nun hat PETA es geschafft die ohnehin schon umweltfreundliche Marke nun auch noch Tierfreundlich zu machen: Burton verpflichtet sich von nun an nur noch Webpelz (also unechten) zu benutzen.

13.02.08

Entscheidung zu Handelsverbot von Robbenfellen im Bundeskabinett verschoben
Heute konnte das Bundeskabinett über ein Verbot des Imports für Robbenfelle beraten. Entschieden wurde leider nur, dass sie den Gesetzentwurf mit dem Europäischem Recht und dm Welthandelsrecht abklären wollen.
12.12.07
Tausendfaches Pelztierelend in Deutschland - Deutscher Tierschutzbund fordert Verbot von Pelztierfarmen und ruft zum Boykott von Pelzprodukten auf
Recherchen des Deutschen Tierschutzbundes und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine ergaben, dass es deutschlandweit noch immer 29 Pelztierfarmen gibt. In diesen werden unter anderem ca. 330.000 Nerze in winzigen Drahtkäfigen gehalten, bevor sie im Alter von sechs bis sieben Monaten vergast werden. Aber auch Füchse, Chinchilla und Sumpfbiber müssen in strukturlosen Käfigen dahinvegetieren. Ein Drittel aller deutschen Farmen befinden sich in Nordrhein-Westfalen. So gehören fünf große Betriebe zu einer GmbH, deren Mitinhaber gleichzeitig Präsident der deutschen Pelztierzüchter ist. Allein in diesen werden etwa 100.000 Nerze gehalten. Die zwei größten deutschen Farmen mit ca. 35.000 und 40.000 Nerzen, liegen in Mecklenburg-Vorpommern. Einige Bundesländer, wie Berlin, Saarland, Rheinland-Pfalz und Bayern sind „pelztierfarmfrei“. Wenn sie etwas neues über die Pelztierzucht herausgefunden haben dann dies bitte dem Deutschen Tierschutzbund mitteilen.

28.11.07
Douglas bekennt sich zu Artenschutz – Proteste des Deutschen Tierschutzbundes gegen Pythonleder-Produkte zeigen Wirkung
Jedes Jahr landen Millionen Häute von Reptilien auf unseren Märkten. Diese stammen oft aus Asien oder Afrika wo sie gefangen oder unter katastrophalen Umständen auf Farmen gezüchtet werden. Eine Schlange muss vor der Häutung Hungern, dann wird ihr unter Zwang Wasser eingeflößt und später wird sie lebendig gehäutet. All dies soll die Hautqualität verbessern. Die Tiere können auch gehäutet noch bis zu 3 Tagen weiterleben. Oft ist der Handel illegal und trägt zur Ausrottung der einzelnen Spezies bei. Douglas hatte für kurze Zeit Schlangenleder im Sortiment hat dies aber auch nach Protestbriefen vom Deutschen Tierschutzbund schnell wieder eingestellt.

26.11.07
Deutscher Tierschutzbund begrüßt europäisches Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen
In Asien werden jährlich 2 Millionen Hunde und Katzen nur wegen der Pelzherstellung getötet, davon werden bis zu 500000 Katzen- und 100000 Hundefelle nach Europa importiert. Jetzt setzt Deutschland ein Zeichen. Ein Importverbot wurde ab ende Dezember 2008 verhängt.

14.11.07
Deutscher Tierschutzbund: Pelz und ein gutes Gewissen passen nicht zusammen - wer Pelz trägt, unterstützt Tierleid
Seid diesem Jahr kann man auf Pelzen oft Etiketten mit den unterschiedlichsten Verhöhnungen wie „origin assortet“ finden. Diese beweisen keinesfalls, dass die Tiere von denen der Pelz stammt aus guter und artgerechter Züchtung stammen. Fast alle Pelze kommen aus Qualhaltung und es liegt an uns diese zu boykottieren. Bereits am 3. November 2006 hat der Bundesrat eine erste Haltungsverordnung für Pelztiere verabschiedet. Wesentliche Verbesserungen für die Tiere werden aber erst nach jahrelangen Übergangsfristen in Kraft treten.

Bundesregierung glänzt nicht in Sachen Pelztierschutz
Anders als viele andere Länder lässt Deutschland kein Verbot von Robbenfellen, welche ab März wieder getötet werden sollen, bis zu 275000 dieses Jahr, aus, sondern lässt dies erstmal mit den Welthandelsrechten für die EU prüfen. Es besteht keine Ökologische Notwendigkeit die Tiere zu töten und auch auf das Fleisch ist keiner angewiesen.Außerdem wurden erst ab 2006 Gesetze für die Pelztierzucht angezettelt, welche aber erst in den nächsten 10 Jahren durchgesetzt werden müssen, andere Länder halten hier strängere Gesetze oder haben die Pelztierzucht ganz verboten. Auch hier liegt es wieder in den Händen der Verbraucher Pelze zu Boykottieren.

Erfolg! H & M verzichtet ab sofort auf „Mulesing“-Wolle aus Australien!
H&M hat sich nun entschieden keine Wolle mehr von der Australischen Mulesing Methode zu kaufen, welche den Tieren schmerzen hinzufügt, da ihnen im Jungen alter große Teile der Haut mitabgezogen werden. Eigentlich hatte auch die Australische Wollindustrie dieser Methode bis 2010 abgesagt, allerdings wurde dieses Versprechen kürzlich zurückgezogen.
Die Grafik

 

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